Ehrenamtliche

 

Wir schenken Zeit!

 

Die ambulante Hospizarbeit unseres Vereins ist durch ehrenamtliche Mitarbeit geprägt.

Sie setzt ein hospizliches Grundverständnis voraus, mit dem sich die Ehrenamtlichen identifizieren. Die an Hospizarbeit Interessierten bringen aus ihrer eigenen Biografie persönliche Kompetenz mit. Sie setzen sich mit den Themen Sterben und Trauer auseinander und sind bereit, sich an den Bedürfnissen der sterbenden Menschen und deren Zugehörigen zu orientieren sowie eigenes Handeln danach auszurichten.

Vor Besuch des Schulungskurses dient ein Kennenlern-Gespräch mit den Koordinatorinnen des Hospiz-Vereins der Orientierung. Der Schulungskurs ist der erste Schritt eines fortlaufenden Lernprozesses.

Die Mitarbeiterinnen des Hospiz-Vereins koordinieren den Einsatz der Ehrenamtlichen und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Supervisionen und Fortbildungen sind weitere Stützen, um das Erlebte zu verarbeiten und sich für weitere Einsätze zu rüsten.

Gruppenstunden, ein Sommerausflug und ein Ehrenamtstag sowie weitere Veranstaltungen sind Foren der Begegnung und Kommunikation mit Hospizler*innen und fördern das Zugehörigkeitsgefühl.

Meine Motivation
Ruth E.:

"Es blieb nicht bei 14 Tagen, inzwischen sind daraus 14 Jahre geworden, und nie habe ich meine Schulung zur ehrenmtlichen Hospizbegleiterin bereut."

 

Ernst B.:

"Man ist sich ja eigendlich fremd und trotdem kommt in recht kurzer Zeit ein Vertrauensverhältnis zustande."

 

Karin M.:

"Das Sterben ist ein für uns Lebende unergründlisches Geheimnis, dem wir in der Begleitung näherkommen können."

 

Helga K.:

"Die Bewohner sind mir ans Herz gewachsen und ich bringe ihnen ein Stück weit das Leben von außerhalb des Heims, an dem sie nicht mehr teilnehmen.

 

Heike B.: "Ich kann sagen, dass ich in jeder Begleitung immer wieder Dinge erlebe, die mich persönlich positiv beeinflussen.